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20.01.2011

Tobias Hartkemeyer (re.) stellte den Wallenhorster Grünen das neue Konzept seines Hofes vor.

GRÜNE: Hof Hartkemeyer als Alternative zur Agrar-Industrie nutzen

Der Ortsverband machte sich ein eigenes Bild der noch seltenen Landwirtschaftsform

Wallenhorst – Wer nach dem jüngsten Dioxin-Skandal eine neue Möglichkeit für den Bezug seiner Lebensmittel suche, sei auf dem Hof Hartmeyer genau richtig. Diese Feststellung trafen die Mitglieder der Wallenhorster GRÜNEN nach einem Besuch auf dem Hof an der Osnabrücker Straße in Pente, der ab Mai eine neue Art der Zusammenarbeit mit den Verbrauchern startet.

Im Kern steht die gemeinschaftsgetragene Landbaukultur, auch die Planung des Anbaus. Die Mitglieder decken durch ihre finanziellen Beiträge die Kosten des Betriebes und können sich dann aus Ernte und Produktion eindecken. Sie ermöglichen dadurch Bodenaufbau und Naturschutz, Erhaltung einer vielfältigen Kulturlandschaft und einer kleinbäuerlichen Landwirtschaft.

Bisher gehören zum Hof mit 33 Hektar Acker- und Weideland und zehn Hektar Wald fünf Schweine und vier Rinder. Im April soll ein mobiler Stall für 225 Hühner geschaffen werden. Aufgestellt sind bereits mehrere Gewächshäuser, insgesamt sollen etwa 40 verschiedene Pflanzen angebaut werden. Geplant sind außerdem Erdbeeren und Beerensträucher.

60 Personen aus dem Umkreis von ca. 20 km haben sich bereits vertraglich für dieses neues System einer gemeinschaftlich getragenen Landwirtschaft für mindestens ein Jahr verpflichtet. Ernähren könne der Hof, der bereits über 20 Jahre die Bioland-Anerkennung besitzt, bis zu 300 Personen, berichtet Tobias Hartkemeyer, der nach dem Studium vor vier Jahren mit Frau und Kindern auf den elterlichen Hof zurückkehrte.

Zum engen Kontakt zum Hof gehört das Angebot, einmal monatlich bei der Arbeit selbst mit anzupacken. Aus Begeisterung für diese neue Art von Landwirtschaft ist bereits ein pensionierter Gartenbau-Ingenieur mit auf dem Hof aktiv. Eingeplant sich zwei Auszubildende. Nach Ansicht der Wallenhorster GRÜNEN kommt es jetzt darauf an, solche Alternativen zur anonymen Agrar-Industrie zu nutzen.

Mehr Informationen:www.hofpente.de



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