Über uns


Unser Ortsverband ist im Jahre 1986 gegründet worden. Die Katastrophe von Tschernobyl hatte uns drastisch vor Augen geführt, wohin eine verfehlte Energiepolitik führt, die die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger - und die der nachkommenden Generationen - um des angeblichen wirtschaftlichen Vorteils fahrlässig aufs Spiel setzt. 
Bestimmend für unser politisches Selbstverständnis ist unsere Mitverantwortung für einen verantwortbaren Umgang mit unseren ökologischen Ressourcen,  nicht nur hierzulande, sondern weltweit. Wir tragen Verantwortung auch für die Länder der sog. 3. Welt, die nach wie vor unter wirtschaftlicher Bevormundung und Ausbeutung im Interesse einer westlich orientierten Wirtschaftspolitik leiden.
Die Ablehnung der Atomkraft als angeblich umweltverträgliche und sichere Energiequelle ist für uns ebenso wichtig wie der Einsatz für den globalen Umweltschutz. 
Wir setzen uns für mehr soziale Gerechtigkeit und die Verwirklichung von verbesserter Chancengleichheit in einer zunehmend globalisierten Welt ein.
Wir sind gegen Rüstungsexporte, weil sie nur dem Profitinteresse hierzulande dienen und gleichzeitig für Krieg und soziales Elend nicht nur im Nahen Osten mitverantwortlich sind (weswegen sich derzeit tausende Menschen zur Flucht nach Europa gezwungen sehen). Von daher haben wir auch eine besondere Verantwortung für die Flüchtlinge, die unsere Gemeinde erreichen. Wir werden sie willkommen heißen und wir wollen dazu beitragen, daß sie sich möglichst schnell und gut in unserer Gemeinde integrieren können.
Die Verhinderung des Ausbaus der A 33 ist für uns lokalpolitisch ein herausragendes Ziel. Denn gerade unsere Gemeinde wäre bei einer Verwirklichung dieses Projekts ganz erheblichen Einschränkungen, was die Lebensqualität der BürgerInnen und den Umweltschutz anbelangt, ausgesetzt.

Seit dem Jahre 2011 sind wir nunmehr im Rat der Gemeinde Wallenhorst mit  4 Ratsmitgliedern vertreten und stellen außerdem eine(n) von drei ehrenamtlichen Bürgermeistern.  Während wir in den Jahren bis 2010 stets in der Opposition waren und es den Anschein hatte, als wenn die CDU im Rat ein Dauerabonnement bei der Durchsetzung ihrer politischen Ziele habe, ist es uns gelungen, mit der Bildung einer Kooperation mit der SPD und der Wählergemeinschaft (WWG) im Jahre 2011 das Blatt zu wenden. Mit der Verabschiedung eines Koopertionsvertrages haben wir eine tragfähige Basis für die gemeinsame Zusammenarbeit geschaffen und auf dieser Grundlage verschiedene ehrgeizige Ziele, z.T. gegen den heftigen Widerstand der CDU, verwirklicht.
Dabei kam und kommt es uns Grünen darauf an, bei allen Vorhaben und Projekten der Gemeinde nicht nur sozialpolitische sondern besonders auch umweltpolitische Akzente zu setzen. Die Gründung eigener Gemeindewerke (als GmbH)  und der Einstieg in ein alternatives dezentrales Energieversorgungs-Konzept sind dabei wichtige Bausteine bei der Verwirklichung bürgerfreundlicher grüner Politik.

Die Mitglieder des OV treffen sich alle 1-2 Monate zum politischen Gedankenaustausch. Interessierte Mitbürgerinnen  - auch ohne Parteibuch! -  sind jederzeit herzlich willkommen!!